Seit Urzeiten beschäftigt sich die Menschheit mit dem Geisterglauben. Und alle
Kulturen waren schon immer durchwirkt von dem Einfluss unsichtbarer Wesen.
Stets beschreibt man zum einen wohlwollende, helfende und beschützende
Wesen, mit denen man gerne umgeben war, oder andererseits schädliche,
zerstörende, unheilvolle Wesen, von denen man großen Abstand halten sollte
oder die man zumindest durch allerlei Opfergaben gnädig stimmen wollte.
Doch liegt es in der Natur des Menschen, sich um jeden Preis Vorteile
verschaffen zu wollen. Und so sind vor allem Häuptlinge, Fürsten, Könige und
Kaiser und dergleichen besonders anfällig jedes Machtmittel bis zum letzten
auszureizen, um ihre Macht abzusichern und auszuweiten. Daraus sind zum Teil
menschenverachtende Götzenverehrungen mit ritualisiertem Blutzoll entstanden.
Doch auch sehr positive Wirkungen konnte so ein Geisterglaube vorweisen. Bei
vielen Naturvölkern entstand ein sehr weit verzweigtes Gedankengebäude, das in
guten Wesen ihre Krönung fand. Im täglichen Leben waren die Einflüsse fester
Bestandteil des Tagesablaufes. Man lebte förmlich nur wie durch eine
unsichtbare Wand getrennt mit den Ahnen.
Es ist doch sehr erstaunlich für uns heute, aus dem Blickwinkel technisch
weiterentwickelter zivilisierter Menschen, dass der Geisterglaube bis heute auch
bei uns überlebt hat. In den verschiedensten Ausprägungen ist dieser in allen
Religionsformen enthalten. Doch obwohl mittlerweile das Wissen um die
Gesetzmäßigkeiten dieser geistigen Einflüsse doch sehr beachtlich zugenommen
hat, sind die meisten Menschen doch recht unwissend und halten dies für absolut
realitätsfremd. Dies wird sehr treffend deutlich in dem Ausspruch:
"Glaubst du denn an Geister!"
Doch ein anderes Sprichwort sagt:
"Was ist denn in dich gefahren.
Bist du denn von allen guten Geistern verlassen!"
Hier scheiden sich sprichwörtlich die Geister. Die Einen werden beim Lesen
dieses Buches von ganzem Herzen begeistert sein, und die Anderen wissen damit
nichts anzufangen, es geht ihnen auf den Geist. - Doch dies ist ganz normal.
Wer von uns versteht denn ganz genau, wie die Blumen vor unserer Haustür
wachsen, und sie blühen doch. Und die Luft, die wir atmen, wir sehen sie nicht.
Wir sollten in unserer technisierten Welt gelernt haben, dass unsere fünf Sinne
nicht der Maßstab aller Dinge sind. - Es gibt mehr. Und wir sollten wissen damit
umzugehen.
Dieses Buch soll helfen, negative Erfahrungen zu vermeiden
und Lösungswege aufzeigen.
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